Interessante Fakten über Istanbul

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Wussten Sie, dass Istanbul neben seinen Sehenswürdigkeiten und seiner herrlichen Lebensart auch einige kuriose Fakten in seiner Geschichte hat?

 

Von Tulpen über die Einwohnerzahl bis zu Agatha Christie: Es gibt viele Fakten, die jeden überraschen werden, der diese große Stadt nicht näher kennt. Der Name Istanbul weckt sofort Bilder von prächtiger orientalischer Kultur, Architektur wie aus dem Märchen, exotischen Bräuchen und dem Duft von Gewürzen. Rund zweitausend Jahre lang war dieser Treffpunkt westlicher und östlicher Kultur eine der mächtigsten und reichsten Städte der Welt. Alles an ihr ist faszinierend – deshalb möchten wir Ihnen einige spannende Fakten über Istanbul vorstellen, eine wirklich einzigartige Stadt.


 

 
 

  • Die Tulpe wurde von den Osmanen in großem Umfang kultiviert. Von hier gelangte sie später in die Niederlande und in andere Teile Europas. Sie ist bis heute ein Symbol für Istanbul und die Türkei.



     
  • In der Umgebung der Stadt gibt es viele Strände. Besucher haben die Wahl zwischen drei Gewässern: im Süden das Marmarameer, im Norden das Schwarze Meer und dazwischen der Bosporus.
  • Der Große Basar. Der Große Basar (Kapalıçarşı) ist einer der ältesten und größten überdachten Märkte der Welt, mit rund 4.000 Geschäften in 61 Straßen und Gassen. Er ist ein legendäres Ziel für alle, die sich für traditionelle Textilien, Schmuck, Antiquitäten oder besondere Fundstücke interessieren. 
     

 

  • Topkapı-Palast. Der Topkapı-Palast („Kanonentor-Palast“) war fast 400 Jahre lang die Residenz der osmanischen Sultane. Er wurde in den 1460er-Jahren erbaut und besteht aus vier Haupthöfen, dem Harem (den privaten Wohnräumen mit Hunderten von Zimmern) und einer Kirche aus byzantinischer Zeit (Hagia Irene).


     

  • Istanbul ist die bevölkerungsreichste der 81 Provinzen der Türkei und mit mehr als 15 Millionen Einwohnern eine der größten Städte Europas.

  • Die große Mehrheit der Einwohner Istanbuls ist muslimisch, und die Stadt hat mehr als 3.000 Moscheen. Viele Einwohner wurden nicht in Istanbul geboren, sondern sind aus anderen Teilen der Türkei zugezogen.

  • Istanbul ist die bekannteste Stadt der Welt, die auf zwei Kontinenten liegt. Die Grenze zwischen Europa und Asien ist eine natürliche: der Bosporus, der das Schwarze Meer mit dem Marmarameer verbindet. Der historische Kern der Stadt liegt auf der europäischen Seite.

  • Katzen haben in der türkischen Kultur einen besonderen Platz. Sie sehen sie überall: auf Straßen und Plätzen, in den Höfen der Moscheen und sogar auf Friedhöfen, wo sie zwischen den Gräbern schlafen. Viele Einwohner und Ladenbesitzer füttern die Straßenkatzen, stellen ihnen Wasser und kleine Unterkünfte hin und bringen sie bei Bedarf sogar zum Tierarzt. Viele Familien in Istanbul halten Katzen auch zu Hause.


     

    Die Fürsorge für Straßentiere hat in der Stadt eine lange Tradition. Schon in osmanischer Zeit kümmerten sich wohltätige Stiftungen auch um Tiere. Heute führen Einwohner und Stadtverwaltungen diese Tradition mit Futter, Wasser und Unterkünften fort. Interessant, nicht wahr?
     

  • Tee hat in der Türkei eine starke Tradition, wurde aber erst in relativ neuer Zeit zu einem so beliebten Getränk. Jahrhundertelang war das eigentliche Nationalgetränk der türkische Kaffee, der auf besondere Weise ungefiltert zubereitet wird. Als Kaffee teuer wurde, gewann der Tee den Wettbewerb – auch weil Tee in der Schwarzmeerregion angebaut werden kann, Kaffee dagegen nicht. Heute sind beide beliebt, doch meist wird Ihnen als Willkommensgeste ein Glas Tee angeboten.

  • Ein überraschender Fakt über den türkischen Kaffee: Kaffee gelangte im 16. Jahrhundert, zur Zeit des Osmanischen Reiches, nach Istanbul. Im 17. Jahrhundert verbot Sultan Murad IV. Kaffeehäuser und das Kaffeetrinken – auf Verstöße konnte sogar die Todesstrafe stehen! Der Überlieferung nach verkleidete sich der Sultan als einfacher Bürger und streifte nachts durch die Straßen, um Übertreter zu ertappen. Zum Glück hielt das Verbot nicht lange, und Kaffee wurde zum Nationalgetränk. Im selben Jahrhundert verbreitete sich die Kaffeekultur auch in Westeuropa, unter anderem in Großbritannien und Frankreich, wo sie sehr beliebt wurde.

 

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